Dicke Eier Weihnachtsfeier

Am 21.12.2013 war doch irgendwas? Im Sher Pur, so eine Feier, ach ja die Weihnachtsfeier, nur um wieviel Uhr? Um 19:30 Uhr geht es los!

Auch und wie sagte schon Felix Magath: Die Tabelle lügt nicht

Tabelle
Und damit wir uns in der Winterpause nicht langweilen, hier ein Paar Fußballkollegen die es auch nicht besser oder schlechter als wir gemacht haben.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Saisonrückblick von Axel B. aus V. M.

Nun ist sie vorbei, die erste Saison der AH-Vilich-Müldorf.

Wurden in den Jahren zuvor nur Freundschaftsspiele und Wochenendturniere gespielt, so ging es jetzt jeden Montag darum,  Punkte für die Meisterschaft zu holen oder sich im Pokalwettbewerb so gut wie möglich zu präsentieren.

Wir haben uns dabei zu Jahresanfang und zum Ende die Eier abgefroren, haben Hitzeschlachten auf staubigen Ascheplätzen geschlagen und einmal war sogar die Gefahr bei der Fahrt zum Pokalspiel zu ertrinken größer als in diesem Halbfinale auszuscheiden.

Der sportliche Erfolg mit Aufstieg in die B-Liga sowie dem Erreichen des Pokalfinales wurde zum Teil mit großer spielerischer Klasse als auch mit unglaublichen Siegeswillen erreicht.

Bei zahlreichen Spielen staunten die Gegner und die Zuschauer nicht schlecht, wie der Ball durch unsere Reihen rollte und zahlreiche Torchancen und einige Kantersiege herausgespielt wurden. Wenn es knapp wurde konnten einige Spiele in den Schlussminuten bzw. Sekunden gedreht werden. In zwei Pokalspielen gegen Gegner aus der A-Liga wurde quasi mit dem Schlusspfiff das Elfmeterschießen erreicht, welche beide gewonnen werden konnten.

Beim entscheidenden Spiel um den Aufstieg wurde gar ein für viele hoffnungsloser Rückstand von 0:4 noch gedreht und das Spiel gewonnen. Es hätte nicht viel gefehlt und unser Präsi wäre alleine im SherPur gewesen, um unseren Aufstieg zu feiern, da der Ergebnisdienst die Zahlen verdreht hatte. Auch bei den wenigen Niederlagen waren wir nicht chancenlos und hätten auch da jeweils noch den Ausgleich erzielen können.

Im bekannten Fussballtalk „Labern im Morgengrauen“ Dienstags  um 03:45Uhr auf Sportkanal 47 mit Waldemar Hartmann als Moderator war unsere Saison dann auch in dieser Woche das Gesprächsthema.

Zu Gast waren Rainer Calmund, Lukas Podolski, Jürgen Klinsmann und Ursula von der Leyen (die ist in jeder Talkshow) und durfte deshalb nicht fehlen. Der folgende Mitschnitt gibt einen Eindruck wie unsere Art Fussball zu spielen in der Öffentlichkeit angekommen ist:

W.H.: Ich begrüße Euch zu dieser Runde. Prost!!!

R.C.: Jibt et noch en Häppche zu essen, isch hab su nen Hunger, jibb mir schon mal dein Weizen   Waldi, dann schaff isch noch zehn minute

J.K: Mer redde doch über diese neue Mannschaft, die wo so geil gespielt hat in dä ersten Säsong

L.P.: Genau die mit den vielen Pässen, Doppelpass alleine kannste vergessen, eyh.

U.v.d.L.: Also ich möchte, dass es den Menschen in unserem Land besser geht, und dieser Mannschaft geht es jetzt besser, das wäre ohne die Union nicht möglich gewesen.

W.H.: Rainer gibt mir mein Weizen zurück, da kommen die frittierten Truthähne, die Du bestellt hast.

J.K.: Die geben nie auf, die renne immer waider, un wolle Tore schießen. Und dann wird da immer kombiniert, das hab ich nit hingekriegt früher, mir sprang immer dä Ball vom Fuss.

L.P.: Isch wünscht isch hätt so viel Ballkontakte wie die Stürmer von denne, evver misch spillt jo keener aahn.

J.K.: Das iss so weil Du immer gleich abziehen tust, und nicht den anspielst, der wo besser postiert is.

R:C.: Lecker dä Truthahn.

U.v.d.L.: Warum sitze ich hier und wovon reden diese Menschen?

W.H.: Will einer noch ein Weizenbier, ich bestelle jetzt ne Runde?

R.C.: Ja jerne isch hätt evver uch jern den Grill von dä Mannschaft do, Villischmülldorf heeße die, da passt so vill druff.

J.K.: Also mir hat gefallen, dass die nie aufgäbe, auch dann, wo die hoch zurückläge.

L.P.: Isch geh nach Haus. Ich weiß nit mih, wass isch sahre soll.

U.vd.L.: Ich bin froh wenn es den Menschen besser geht, und finde dem dicken Mann hier geht es jetzt schon viel besser, nach den zwei Truthähnen, schön wenn die Politik hier ihren Beitrag leisten kann.

W.H.: Prost und gute Nacht liebe Zuschauer, wir trinken jetzt noch ein paar Weizen und sehen uns nächsten Dienstag wieder.

Ob wir nach der nächsten Saison noch mal in dieser Sendung erwähnt werden, hängt natürlich von unserer Leistung und unserem Auftreten ab. Jetzt gilt es als Neuling in der B-Liga so viele Punkte wie möglich zu sammeln und im Pokal vielleicht noch mal so weit zu kommen.

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Aber Scheiß drauf, Aufstieg ist nur einmal im Jahr!

In einem dramatischen Saisonabschlussspiel gegen die Mannschaft vom Deutscher Herold II sichert sich der SV Vilich Müldorf durch einen 6:5 Sieg den Aufstieg in die 2. Kleinfeld Liga des BKV. Nach dem Schlusspfiff lagen sich Spieler und Zuschauer erschöpft aber glücklich in den Armen und feierten die Aufstiegshelden.

Verrückt, unglaublich, Aufstieg, der SV Vilich Müldorf zeigte mal wieder seine weibliche Seite und bewies großes Drama. In der ersten Halbzeit sollte so ziemlich nichts gelingen. Vorne wurden die Bälle verloren, man spielte als ob es um nichts gehen würde und hinten wurde die Abwehr dann überrannt und sauber ausgespielt.

Der Deutscher Herold II war in Bestbesetzung angetreten und im Schnitt bestimmt zehn Jahre jünger, ein hartes Stück Arbeit sollte also vor uns liegen. Nach etwa 15 Minuten stand es 0:4, sollte es das gewesen sein? Ein Jahr bei Sonne, Wind und Regen rausgehen und um den Aufstieg kämpfen, alles umsonst wegen einer Niederlage? Langsam kam man ins Spiel, der Deutscher Herold II schaltete aufgrund der hohen Führung einen Gang runter und wir gingen konsequenter in die Zweitkämpfe. Der Lohn war ein 2:5 zur Pause und die Hoffnung auf die zweite Halbzeit.

Nun sollte uns das gleiche gelingen wie dem Gegner, er schoss die ersten vier Tore des Spiels, also schießen wir die letzten vier Tore. Eine nur gerechte und konsequente Torteilung, oder? Gesagt, getan, es wurde gekämpft und schnell fiel das 3:5, doch durch unsere offensive Spielweise kam der Gegner zu vielen hundertprozentigen Torchancen. Doch in der zweiten Halbzeit stand wieder Axel die Krake im Tor (WhatsApp Status „Tollkühner Held des Alltages“) und hielt nicht nur die haltbaren, sondern auch die unhaltbaren und sein Tor sauber. Dachten die Jungs vom Deutscher Herold II wirklich sie könnten uns den SV Vilich Müldorf besiegen, was für ein verrückter Gedanke? Eigentlich nur noch zu toppen durch unsere verrückte Schlussphase.

Mann schoss das 4:5 und 5:5 und Axel hielt uns mit tollen Paraden und der Gegner mit tollen Schüssen neben das Tor im Spiel. Es sollten die letzten zwei Minuten anbrechen und nun gab es nur eine Mannschaft die den Sieg wollte. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht mehr wie es genau passierte, ist ja auch Scheiß egal, aber irgendwie stand Jörg plötzlich mit dem Ball rechts vorm Tor, passte auf Thomas am linken Pfosten und dieser brachte den Ball irgendwie im Tor unter. Während alle den Ball schon neben den Pfosten sahen, hatte der Ball einen Pakt mit dem Fußballgott, Thomas und ich weiß nicht wem noch alles und rollte zielstrebig ins Tor.

………….…..Toooooooooooooooooooooooooooorrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr…………………

Der Ball ist drin, er ist wirklich drin, wir führen 6:5, wir der SV Vilich Müldorf, wir ein Paar alte Herren die diese verrückte Idee hatten in der Liga zu spielen, wir die im Pokalfinale standen, wir die schon so manches verrückte Spiel gedreht hatten, wir, ja wir als Team haben auch dieses Spiel gedreht und kurz nach Wiederanpfiff erfolgte der Abpfiff und der Traum vom Aufstieg wurde wahr. Der SV Vilich Müldorf AH, Aufsteiger und Vizepokalsieger!

P.S. am Donnerstag fällt das Training aus, aber Scheiß drauf…

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Einladung zur Weihnachtsfeier der AH des SV-Vilich-Müldorf

Liebe Sportkameraden, Gönner und Sponsoren,

auch dieses Jahr wollen wir mit einer geselligen Weihnachtsfeier das Jahr beenden.
Hierzu laden wir Euch und Euren Partner herzlich ein.

Die Feier findet statt in unsere Stamm-Gaststätte: „Sher Pur“ in Vilich-Müldorf
Am Samstag, den 21. Dezember 2013, Beginn 19.30 Uhr

Für einen geselligen Abend ist gesorgt. Daher bitte so schnell wie möglich, jedoch bis spätestens zum 5. Dezember 2013, die Anmeldung und den Unkostenbeitrag an Roman Langos oder Markus Kopp abgeben, damit wir gut planen können.

Anmeldungen für die Mannschaftstour im Juni 2014 bitte bis zum 21.12.2013.

Wir freuen uns auf Euch
Der Vorstand

Verbindliche Anmeldung:

______________________________________________
Vorname / Name

Ich nehme mit ________ Personen an der Weihnachtsfeier teil.

Bitte um rechtzeitige Anmeldung für unsere Planung.

(den Unkostenbeitrag von 10,- € á Person bitte bei Anmeldung mitbringen)

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Die zwei Gesichter des SV Vilich Müldorf

Was passiert wenn man die Tore vorne nicht macht und den Gegner aufbaut ist allgemein bekannt und schon tausendmal in der Bundesliga geschehen. Gestern durfte der SV Vilich Müldorf in seinem vorletzten Meisterschaftsspiel gegen den SG Jägerhof II diese Erfahrung machen.

Die erste Halbzeit stand unter dem Motto „Torschusstraining, wer will noch mal, wer trifft Torwart, Pfosten oder Latte“. Am Ende der ersten Halbzeit hatten wir ein Tor erzielt und den Torwart ordentlich malträtiert, der Gegner hingegen machte aus einer Hand voll Torchancen zwei Toren. 1:2 zu Pause, jeder Spieler faste sich an den Kopf und konnte nicht fassen, dass wir nicht souverän führten und so Beruhigung ins Spiel bringen konnten.

Nach der Pause wurde dann der Druck erhöht, doch trotzdem gelang dem SG Jägerhof II durch ein Weitschuss-Phantomtor die erneute Führung zum 2:3 und es waren nur noch 10 Minuten zu spielen. Ein Tor hatte gar keine Netzte, dass andere sehr löchrige, somit war es immer von Vorteil nach einem Torschuss selbstsicher zu jubeln um den Schiedsrichter und die weiteren Spieler davon zu überzeugen, dass der Ball drin war. Der SV Vilich Müldorf warf nun alles nach vorne, den selbst ein Unentschieden würde im Aufstiegsrennen nicht viel bringen. Der SG Jägerhof II hingegen hatte Selbstvertrauen getankt und versuchte die Führung ins Ziel zu retten.

Nun folgten denkwürdige 8 Minuten in dem sage und schreibe 5 Tore gelangen und am Ende ein 7:3 Sieg in einem verrücktem Spiel eingefahren wurden. Es gilt mal wieder: Et hätt noch immer joot jejange. Spieler des Tages war diesmal Winne mit drei Toren und zwei Torvorlagen, der sich nach seiner Verletzungspause wieder eindrucksvoll zurück meldete. Zudem wurde das 100. Tor in der Meisterschaft erzielt, zweitbester Sturm und viertbeste Abwehr machen zusammen Tabellenplatz drei.

Nächsten Montag kommt es dann zum Endspiel um den Aufstieg gegen Deutscher Herold II. Mit einem Sieg würden wir sicher als Tabellendritter aufsteigen und spielten in der nächsten Saison gegen so international bekannte Mannschaften wie: Pauke 08, FdF Bonn oder Team Zack KF. Auf geht’s Jungs, noch ein Spiel, ein Sieg, ein Team!

 

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Wenn sich ein Remis wie ein Sieg anfühlt…

  1. Et es, wie et es.

Am 11.11. trafen sich zehn Jecken des SV Vilich Müldorf, selbstverständlich alle nüchtern, zum Meisterschaftsspiel gegen die Knabenauswahl des FC Aloisiuskolleg.

2. Et kütt, wie et kütt.

Auch wenn auf jeder Seite die gleiche Anzahl Spieler auf dem Feld standen, so ging der erste Punkt gleich klar an uns mit ca. 247 zu 114 Spielerjahren. Und auch das erste Tor sollte uns gelingen.

3. Et hätt noch immer joot jejange.

Doch den Jungs des FC Aloisiuskolleg gelang der Ausgleich.

4. Wat fott es, es fott.

Die Führung war futsch, doch der SV Vilich Müldorf steht nicht umsonst auf Tabellenplatz drei. Kampf, Einsatz und Teamgeist brachten uns nach einer tollen ersten Halbzeit ein 3:3 und die verdiente Pause.

5. Et bliev nix, wie et woor.

Mit so viel Gegenwehr und Einsatz hatte der Gegner wohl nicht gerechnet und es ging motiviert in die zweite Halbzeit.

6. Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domit!

Die Abwehr stand und der Gegner brachte den Ball nicht hinter die Linie.

7. Wat wellste maache?

Nach einer Ecke köpfte Thomas den Ball sehenswert ins eigene Tor und war selbst am meisten erschüttert über seinen misslungenen Abwehrversuch. Doch das Team feuerte ihn an und baute ihn wieder auf. Wat wellste maache, weiter geht es, dass Spiel war noch nicht vorbei!

8. Maach et joot, ävver nit zo of.

Nach einem super Konter machte Oliver Kö. den verdienten Ausgleich zum 4:4 und das Spiel war wieder offen. Jeder kämpfte und warf sich in die Schüsse des FC Aloisiuskolleg.

9. Wat soll dä Quatsch?

In der Endphase hatten dann beide Mannschaften Chancen zum Siegtreffer, doch es blieb beim verdienten 4:4. Ein super Erfolg der gesamten Mannschaft, den der SV Vilich Müldorf ist erst das zweite Team, welches sich gegen den FC Aloisiuskolleg einen Punkt erspielte.

10. Drinkste eine met?

Strahlende und zufriedene Gesichter nach dem Schlusspfiff, besonders geflasht war diesmal unser Trainer, der den Punkt so geil fand, dass er sich am liebsten gleich eine Flasche Bier öffnen würde. Zustimmung von allen Spielern, leider war kein Kasten vorhanden.

Doch wer dachte nach dem Spiel wäre das Schlimmste überstanden, hatte die Rechnung nicht mit Herbert gemacht. Unser Mann fürs „Grobe“, der gerne schon vor dem Spiel Duftmarken setzt, prüfte nach dem Spiel in der Kabine und Dusche die Gehörgänge der Mitspieler mit einer sehr speziellen Musikauswahl und ließ es sich nicht nehmen alle von seinen Gesangskünsten zu überzeigen. Herbert, vier Sterne, Du bist im Recall.

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Dreckiger Sieg und Dirty Talk

Nach dem 4:3 Sieg über die Stadtwerke Bonn konnte der SV Vilich Müldorf seinen dritten Tabellenplatz, der zum direkten Aufstieg reicht, festigen und hat bei noch drei ausstehenden Spielen, drei Punkte Vorsprung auf die Verfolger.

Bei bestem Fritz Walter Wetter gelang in der Anfangsphase das kuriose 1:0 durch Balli. Freistehend vor dem Tor wurde wohlwollend der Pfosten angeschossen, welcher sich nicht lumpen lies und seinerseits den Torwart anschoss und der Ball im Tor zappelte. Leider kam nach dem 1:0 keine Ruhe ins Spiel und nach zwei individuellen Fehlern stand es plötzlich 1:2.

Doch nun kam die Stunde von Jörg, der sich wie der Rest der Mannschaft nicht den mühsam erspielten Aufstiegslohn vier Spieltage vor Schluss nehmen lassen wollte. Durch zwei tolle Einzelleistungen und eine Menge Wut und Willen schoss uns Jörg vor der Pause zum 3:2 Pausenstand.

Während die erste Halbzeit von wunderschönen Nachtwanderungen durch Axel beim Ballholen geprägt war, hierbei erwarb Axel übrigens das Silberne Wanderabzeichen im Halbmond. So war die zweite Halbzeit sehr unterhaltsam im Sinne von Arbeitsgruppen in denen über Dies und Das diskutiert wurde. Mal gab es ein Streitgespräch über das Wetter, mal über die Rolle der Frau im Zeitalter der digitalen Kommunikation, ja sogar eine Gesprächsrunde über die Kröten-Wanderung im Senegal wurde begonnen. Bei so interessanten Themen wollten natürlich auch die Auswechselspieler mit diskutieren, hier brachten sich besonders Herbert und Kai mit ein, hatte beide doch im Frühjahr erst eine Reise in den Senegal gemacht und konnten so mit fundierten Fachwissen glänzen. Dies wurde übrigens auch extra im Spielbericht vermerkt.

Doch zurück zum Spiel, hier schoss der Spieler des Tages sein drittes Tor, doch es sollte noch eine echte Schlammschlacht bis zum Abpfiff werden. Fair Play bewiesen die Stadtwerke Bonn bei einem Foulpfiff des Schiedsrichters. Der vermeintlich gefoulte gab zu nur gestolpert zu sein, doch da der Schiedsrichter wohl Fan von Elfmetern war, blieb er bei seiner Entscheidung. Doch der Elfmeterschütze spielte nicht mit und gab den Ball zurück zum Torwart. Applaus von den Rängen und Spielern.

In der Endphase schafften die Stadtwerke Bonn dann noch den Anschlusstreffer, doch es blieb beim 4:3 für den SV Vilich Müldorf. Am nächsten Montag dürfen wir uns dann wieder jung oder alt fühlen wenn es gegen die 18 jährigen Schüler vom Aloisiuskolleg geht.

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ABSAGEN, DUNKELHEIT und SEPP HERBERGER

Hier der Augenzeugenbericht von Axel:

Vor dem Auswärtsspiel bei Esso Wagner musste sich unser Spielertrainer gefühlt haben wie Jogi Löw vor einem Freundschaftsspiel gegen Paraguay oder West-Kaledonien.

Es hagelte Absagen, da die Dreifachbelastung mit Meisterschaft, Pokal und diversen Feiern in Mallorca oder anderen Lokalitäten bei vielen Spielern doch Spuren hinterlassen hatte.

Zum Glück kamen dann aber doch noch neun hochmotivierte Spieler zum Wesselheideweg, die im dunkelsten Stadion des BKV die schlechte Bilanz des Oktobers aufpolieren wollten.

Geburtstagskind Winne, durch eine Verletzung außer Gefecht gesetzt, versprach als Siegprämie einen Kasten Bier, den er als Motivationsschub auch gleich mitgebracht hatte.

Nach einigen Diskussionen mit dem Schiedsrichter um fehlende Linien und grottigen Lichtverhältnissen wurde das Spiel dann endlich angepfiffen.

Der SV-Vilich Müldorf wollte aus einer verstärkten Abwehr heraus wenige Chancen zulassen und mit schnellen,  gezielten Angriffen die nötigen Tore erzielen.

Dies gelang in der ersten Halbzeit sehr gut, da bis auf zwei Flanken und drei langen Bällen keine Gefahr vom Gegner ausging. Durch einige schöne Kombinationen kam der SV dann selber zu drei bis vier Chancen, von denen eine nach Zuspiel von Jörg durch Olli Kö. zur 1:0 Pausenführung genutzt wurde.

Nach der Pause drängte Esso auf den Ausgleich aber bis auf einen verdeckten Fernschuss fand kein Ball den Weg auf das Vilich-Müldorfer Tor.

Mitte der zweiten Halbzeit kam es dann zu der Schlüsselszene des Spiels. Aufgrund der Dunkelheit im Stadion verwechselte Higgi das Bein des Gegners mit dem Ball und es gab Strafstoß für Esso-Wagner.

30 Sekunden später stand es 2:0 für Vilich-Müldorf.

Der Radioreporter von WDR 5 Ludwig Labertasche kommentierte wie folgt:

„Es steht 1:0 für die Gäste. Doch nun die große Chance zum Ausgleich durch einen berechtigten Foulelfmeter. Der Ball ist freigegeben. Der Schütze läuft an, und ….. nein , nicht der Ausgleich…. abgewehrt. Der Ball wird sofort weitergeleitet auf Jörg. Der spielt einen Steilpass, nein nicht irgendeinen Steilpass, es ist der steilste Steilpass der BKV-Geschichte, ich kann das alles hier erzählen, da der Ball noch immer unterwegs ist. Was macht der Higgi denn da, er läuft wie von der Tarantel gestochen dem Ball hinterher. Den kann er nicht mehr erreichen, der geht ins Aus.

Doch was ist das??? Zwei Zentimeter vor der Linie kommt Higgi an den Ball und spitzelt ihn am Torwart vorbei zum 2:0. Ja Sie hören richtig. Nicht 1:1 es steht zwei zu null für den SV Vilich-Müldorf.

Das gibt`s doch gar nicht. Wie kann der so einen Ball noch kriegen. Die älteren Zuhörer mögen sich sicher an einen Satz von Sepp Herberger erinnern. „Der Ball hat die beste Kondition“. Stimmt eigentlich auch, aber Higgi hat diese Weisheit für einen kurzen Augenblick außer Kraft gesetzt.

Jetzt erst mal zurück an die angeschlossenen Funkhäuser, ich melde mich, wenn sich hier noch was tut.“

Und tatsächlich meldete sich Ludwig noch einmal aus dem Stadion der Finsternis:

„Liebe Zuhörer, ich kann nicht glauben, was ich gerade gesehen habe. Eben noch konnte ich Ihnen schildern, wie Higgi einen Spruch von Herberger die Kondition betreffend widerlegt hat.

Und jetzt legt Olli Kö., der das ganze Spiel schon gelaufen ist wie ein Duracell-Männchen, hier einen Spurt hin, der zweifeln läßt, ob der Ball wirklich die beste Kondition hat.

Esso Wagner klärt auf Kosten eines Einwurfs in Höhe der Mittellinie. Der Ball geht ca. 100 Meter ins Seitenaus. Olli Kö. sprintet zum Ball, rast mit dem Ball zurück, wirft diesen Tuma direkt in die Hände, sprintet Richtung Tor und fordert Tuma dabei auf ihm die Kugel in den Lauf zu rollen. Dies wird so schnell ausgeführt, dass Olli mit dem Ball am Fuss alleine auf das Tor zu laufen kann, und er das Ding unhaltbar versenkt. 3:0 für SV-Vilich Müldorf AH. Der Hase ist gehäutet oder wie man derzeit in Regierungskreisen sagt, die Handydaten sind erfasst. Ich gebe zurück an die angefunkten Schlosshäuser.“

Wie man diesen Reportagen entnehmen kann, trägt der Reporter seinen Namen zu Recht.

Zu Recht gab es nach langer Durststrecke auch wieder drei Punkte für uns, und einen großen Motivationsschub, den es für das Spiel am Montag mitzunehmen gilt.

Dann aber bitte mit mehr Beteiligung, damit unser Coach seine taktischen Ideen voll umsetzen kann.

Denn „das nächste Spiel ist immer das Schwerste“.

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Nichtsdestotrotz verloren

Nichtsdestotrotz ist ein Konjunktionaladverb, das, auf eine Aussage folgend, eine gegensätzliche oder einschränkende Aussage einleitet. Synonyme sind nichtsdestoweniger, trotzdem, dennoch, dessen ungeachtet und gleichwohl. Es wird zudem gerne von unserem Trainer bei Ansprachen verwendet.

Das Wort entstand in der Studentensprache als scherzhaftes Kofferwort, indem die beiden gleichbedeutenden Wörter ,nichtsdestoweniger‘ und ,trotzdem‘ zu einem verschmolzen wurden. Im Lateinunterricht hieß es nihilo trotzquam. Es verbreitete sich im 19. und im Laufe des 20. Jahrhunderts bis in die Schriftsprache hinein und beschreibt das gestrige Spiel sehr gut.

Denn Nichtsdestotrotz, wurde das Nachholspiel gegen Turbine Tulpenfeld unnötig mit 4:5 verloren. Es ging hin und her, doch keine der Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen und so hatten sich beide Mannschaften kurz vor Ende des Spiels schon gedanklich mit einem gerechtem 4:4 abgefunden. Die Highlights bis dahin waren ein Eigentor des Gegners bei dem der Torwart, sagen wir mal nicht ganz sicher aussah und der präzise Schuss von Axel über 10 Meter in einen Papierkorb. Da Axel diesmal nicht spielte, wollte er abseits des Platzes glänzen und beeindrucke den Torwart des Gegners durch seinen Kunstschuss beim Ballholen wohl nachhaltig, denn kurz darauf fiel das Eigentor.

Nichtsdestotrotz, kam es wie es nicht kommen musste und kurz vor Schluss erzielte Turbine Tulpenfeld durch ein Freistoß Tor den Siegtreffer. Unnötig, aber geschehen und nun schon leider der zweite Freistoß Treffer eines Gegners der zum Punktverlust führte.

Nichtsdestotrotz haben wir noch fünf Spiele und alle Möglichkeiten den Aufstieg zu sichern. Schon am nächsten Montag gilt es in die Erfolgsspur zurück zu kehren und drei wichtige Punkte zu holen.

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SV Vilich Müldorf AH ist Vizepokalsieger im Kleinfeld 2013

Das war es also, dass Spiel der Spiele, David gegen Goliath, Serienmeister und Pokalsieger gegen Neuling, Polizei gegen Alte Herren, Merkel gegen Steinbrück, Apple gegen Samsung, Graf gegen Sabatini, oder wie sagte der Schiedsrichter so schön: Pokalfinale Kleinfeld 2013 – BSG Polizei Bad Godesberg gegen SV Vilich Müldorf AH.

Gänsehaut pur, nicht nur wegen des Wetters bei Spielern und den zahlreichen Zuschauern, die sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen wollten. Und es ging auch gleich spektakulär los, also ehrlich gesagt ehr für den Gegner, den zur Pause lag man 0:3 hinten. Während die Jungs der BSG Polizei Bad Godesberg ihre Tore machten, wollte der Ball bei uns nicht ins Tor. Stattdessen entschied man sich den Pfosten oder Torwart zu treffen, nur die Experten werden wissen, dass dies ja eigentlich viel schwieriger ist als ins Tor zu schießen…

Trotzdem war die Stimmung zur Pause gut, denn wir waren im Spiel, hatten unsere Chancen und konnten spielerisch mit den zwei Spielklassen besseren Gegner mithalten. Leider fiel nach der Pause nicht der erhoffte Anschlusstreffer, sondern das 0:4.

Während man nun auf Gegners Seite schon überlegte wo man den Pokal hinstellen sollte, wurde auf unserer Seite keinesfalls aufgegeben. Jetzt erst Recht, wir sind doch nicht ins Finale gekommen um jetzt aufzugeben. Einen Elfmeter, ein Freistoß und eine Tor später stand es 3:4 und die Sensation lag in der Luft.

Doch wenig später fiel das 3:5 durch eine unnötigen Weitschuss und die BSG Polizei Bad Godesberg hatte gute Kontermöglichkeiten durch unser offensives Spiel. Am Ende stand es 4:7 und die BSG Polizei Bad Godesberg ist verdienter Pokalsieger Kleinfeld 2013.

Aber was noch viel besser ist, wir sind Vizepokalsieger im Kleinfeld 2013 und können stolz drauf sein. Jeder Spieler hat seinen Anteil am Erfolg und wir haben nie aufgegeben, die Freunde des Fußballs MMXII, die BSG Polizei Bonn 1980, die SV Rheingranaten 11 und SG Mondorf United können ein Lied davon singen.

Zum Abschluss noch ein besonderes Lob an den Spieler des Tages, oder sollen wir nicht lieber mal Trainer der Saison sagen? Diese Auszeichnung bekommt Jörg unser Spielertrainer verliehen, der es geschafft hat aus einen Haufen alter Herren, einen Vizepokalsieger und Aufstiegsaspiranten zu formen. Also, auf geht’s in die letzten sechs Spiele, den Aufstieg klar zu machen!

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